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Förderverein distanziert sich von Angriffen auf Gedenkstättenleiterin

In einem Presseartikel der Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 24. August 2017 wurde über heftige Angriffe und Kritik an der Leiterin der Gedenkstätte berichtet. Von den geschilderten Behauptungen distanziert sich der Förderverein der Gedenkstätte ausdrücklich.

Mit Bestürzung haben wir zur Kenntnis genommen, dass nach friedlichen Jahren des Aufbaus der Gedenkstätte die unbegründeten persönlichen Angriffe auf die Gedenkstättenleiterin Frau Dr. Ines Reich wieder aufgenommen werden. Wir erinnern uns mit Schrecken an die Zeit der Eröffnung, als Frau Dr. Reich sogar körperlich angegriffen wurde.

Frau Dr. Reich hat es in den Jahren seit der Eröffnung der Gedenkstätte trotz knapper Ressourcen sehr erfolgreich verstanden, die Einrichtung sowohl in der Nachbarschaft als auch in der Stadt Potsdam und in den Strukturen des Landes zu verankern.

Die Gedenkstätte wird seit der Eröffnung sehr positiv bewertet, sowohl in Fachkreisen, von politischen Besuchern, in der Nachbarschaft der Gedenkstätte als auch von den ehemaligen Häftlingen, die Mitglieder des Fördervereins sind. Zeugnis davon geben die Beteiligung an den Veranstaltungen der Gedenkstätte, das ausgelegte Gästebuch sowie die steigenden Besucherzahlen. Es ist deshalb unverständlich, wie es einzelnen Stimmen immer wieder gelingt, die geleistete Arbeit zu entwerten.

Pressemitteilung des Fördervereins vom 25. August 2017